Archiv für Juli 2015

Deutschpop halt’s Maul.

+++Buchempfehlung.+++

frank

Deutschpop halt’s Maul!
Für eine Ästhetik der Verkrampfung
von Frank Apunkt Schneider

Fremdwerden in der eigenen Sprache

Popmusik auf Deutsch war lange Zeit undenkbar. Denn Popkultur war das vielleicht wichtigste ­Reeducation-Programm, das die Alliierten den ­Deutschen auflegten. Sie überschrieb die ­deutsche Kultur und entfremdete die Kids von Scholle und Volksgemeinschaft.

Erst mit Punk entstanden deutsche Texte, die sich zur Kolonialisiertheit durch Pop bekannten. Und als aus der guten alten BRD ­wieder hässliches neues ­Deutschland geworden war, verstärkten Bands wie Kolossale Jugend oder die ­frühen Blumfeld (nicht zu verwechseln mit den späten) die Dissonanzen. Ihre Sperrigkeit war eine Abfuhr ans neu verordnete Wir-Gefühl. Aber in ihrem Windschatten entstand eine neue Generation, die endlich ganz unverkrampft deutsch singen wollte. Tomte, Kettcar oder Klee sangen (noch …) nicht für Deutschland, aber ihr kleinbürgerlicher Gemüts­indiepop passte gut zum Entkrampfungsbefehl der Berliner Republik.

An das, was dafür aufgegeben wurde, will Frank Apunkt Schneider erinnern, indem er vom ­»Fremdwerden in der eigenen Sprache« (NDW) erzählt, von der Material­ästhetik der Verkrampfung (Hamburger Schule), von der unglaublich seltsamen Unmöglichkeit deutscher Pop­affirmation (Schlager) und natürlich von der ­Hässlichkeit des Unver­krampften.

Ich brauche glaube ich keine weiteren eigenen Worte verlieren.

Gemischte Gefühle.

Ich verwehre mich eigentlich vehement dagegen, Kritik in Gefühlen auszudrücken, doch anders als auf der Gefühlsebene lässt sich wohl kaum nieder schreiben, wie ich die Eröffnungsfeier der European Maccabia Games in Berlin gesehen habe. Ich werde allerdings versuchen, die Gedanken hinter die Gefühle aufzugreifen und einzuordnen.

70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges und der Ermordung von sechs Millionen Juden und Jüdinnen. 79 Jahre nach den zur Nazipropagandha verkommenen olympischen Spielen von 1936 in Berlin. 43 Jahre nach der Ermordung von 11 israelischen Athleten bei den olympischen Spielen in München durch palästinensische Terroristen: das größte jüdische Sportereignis der Welt gastiert erstmals in Deutschland.

In Berlin finden vom 27. Juli bis zum 5. August die European Maccabi Games – eine Art jüdische Olympia – statt. Sie begannen am 27. Juli mit einer Eröffnungsfeier, die sich bis auf die Größe kaum von einer olympischen Eröffnungsfeier unterschied, inklusive peinliche Moderatorin aus der gastgebenden Stadt – Palina Rojinski. Rund 2200 Athleten aus 38 Staaten traten in 19 Sportarten gegeneinander an.

Kein Wunder das diese 14ten Maccabi Games unter einem besonderen Stern standen und anders als 2007 in Roma oder 1995 in Amsterdam besonders für Aufmerksamkeit sorgten. Sie fanden genau dort statt, wo 1936 sich die Welt an den Berliner olympischen Spiele erfreute, während die ersten antisemitischen Gesetze erlassen wurden und die ersten KZ bereits gebaut wurden.

Pro:
Natürlich ist es großartig, dass nach der Olympiade 1936 in Berlin Juden ein Sportfest veranstalten können. Als die Hatikvah erklang, bekam ich eine Gänsehaut. Dass die Tochter eines jüdischen US-amerikanischen Athleten, der 1936 nach Deutschland reiste aber nicht teilnehmen durfte, das Feuer entzündete, ist Legitimation für diese Spiele genug. Auch der Bezug zur Geschichte, der stets präsent war bei der Eröffnungsfeier, war und ist unfassbar wichtig. Ebenso wie der Verweis auf die Zunahme von offenem Antisemitismus in Europa in den letzten Jahren.

Contra:
Nationenwettkämpfe sind mir sowieso erstmal zuwider, auch wenn ich mich ihnen, wenn es um Fußball oder Popmusik geht, selten entziehen kann. Vor allem aber werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Veranstaltung auch der Versuch war, einen Schlussstrich zu ziehen. Einen Schlussstrich unter den Zivilisationsbruch. Eine Versöhnung mit der Ideologie die zur Shoah erst führte. Besonders wenn ein Joachim Gauck die Weltoffenheit betont, werde ich das Gefühl nicht los, dass Juden hier vor allem einen Zweck haben: das Image der BRD aufpolieren, damit man weiter guten Gewissens internationale Machtspielchen ausüben kann und vielleicht eines Tages auch wieder Kriege führen kann.

Zum Abschluss sei noch einmal festgehalten, was Nedunja von K dazu sagte: „Es kam mir so vor, als wolle die Veranstaltung auch aufzeigen, wie schön es ist, dass so viele Nationen anwesend sind, in denen Juden und Jüdinnen wieder „normal“ leben können. Normal leben heisst aber, dass man beruhigt auf der Strasse mit Kippa rumlaufen kann, dass man sich in der Synagoge treffen kann, ohne Angst auf Anschläge haben zu müssen, dass man auf jüdischen Schulen ohne Polizei auskommen kann, dass man an Jom Kippur am Eingang der Synagoge nicht vom Security Dienst ausgefragt wird, ob man irgendwelchen Leuten davon erzählt hätte, dass man in die Synagoge geht. Es ist lediglich eine Toleranz für die Religion und Kultur da, aber das eingeschränkte Leben nimmt trotzdem weiter seinen Lauf. Die Angst, dass die Geschichte irgendwann in Vergessenheit gerät, nahm gestern dank dieser Veranstaltung stark zu.“

Ambivalenz trifft es sehr gut.

Für euch ist es ein Produkt…

…für mich ist es Lebenssinn.

Ich weiß es noch wie gestern, ich war zwölf Jahre alt als ich meine erste Dose Red Bull geschenkt bekommen habe. Mein Vater gab sie mir und führte mich in die Welt mit Flügel ein. Ich trank den ersten Schluck und war sofort verliebt. Ich trug über die Jahre meiner Schulzeit regelmäßig mein Geld in die entsprechenden Läden, um meiner Liebe nachzukommen und als ich anfing zu trinken erfüllte mich meine Liebe mit noch mehr Freude. Alkohol und Red Bull, eine Kombination die sicherlich vielen sehr gut gefällt. Beziehungen kamen und gingen, nur Red Bull blieb an meiner Seite.

Und heute wollen sie es mir streitig machen, sie wollen mir meinen Lebenssinn wegnehmen. Denn es ist nur ein Produkt für sie, nur eine Dose mit Brause und nicht Energie in Reinform. Ich hasse sie.

Antideutscher Hipster.

Das Thema ‚Antideutsch‘ sind in letzter Zeit wieder mehr Relevanz zu erfahren. In der Jungle World gibt es eine ganze Debatte darüber, was mensch unter diesem Begriff den verstehen sollte. Hengameh kritisiert ein selbst zusammen gesponnenes antideutsches Kollektiv auf Grund persönlicher Befindlichkeiten, statt auf Grund der zu Grunde liegenden Theorie, was m.M.n. der einzige wirkliche gemeinsame Nenner DER Antideutschen ist und Schlotte Kamuffel antwortet. Ich habe auch schon meinen Senf dazu abgegeben. Und gerade auf persönlicher Ebene gerate ich immer wieder in Gespräche über dieses Thema. Alles ‚antideutscher Hipster‘ und ‚Lieblingsantideutscher‘ muss ich mich natürlich erneut dazu äußern.

Warum Antideutsch?

Weil Antideutsch die fundamentale Opposition gegenüber der Ideologie ist, die zur Shoah führte. So weit so einfach, aber um ein bisschen tiefer in die Materie einzusteigen versuche ich nach zu zeichnen wie ich Antideutsch wurde und warum ich diesen Begriff bewusst auch als Selbstbezeichnung wähle.

Am Anfang war Egotronic und es war der Herbst 2008. Als Reaktion auf das Leben im Dorf wurde ich links, irgendwie. Irgendwie gegen Nazis, irgendwie auch Kommunismus und Antifa. In dieser Zeit hörte ich das erste Mal das Lustprinzip Album von Egotronic und fand das gegen Deutschland eigentlich ziemlich plausibel. Ich begann mich in Blogs die der Band nahe standen zu informieren und begann auch – die nach einem Frittenbude Song benannte – Zeitung aus dem Umfeld der TOP B3RLIN zu lesen und vor allem meine politische Bildung aus dem Umfeld Egotronics und des Berliner Labels Audiolith zu bekommen. In der Dorfdisko traf ich Sommer 2009 einen Typen aus einem Nachbarort der Kontakte zu einer antifaschistischen Gruppe in Stuttgart hatte und eine eigene Antifa in der Region aufbauen wollte. Die Notwendigkeit dieses Vorhabens lag auf der Hand, nur ein Problem gab es dabei: Israel.

Eine grundlegende Israelsolidarität hatte ich seit Anbeginn meiner Politisierung, meine Mutter erklärte mir recht deutlich warum. Auf Grund meiner musikalischen Vorliebe für Egotronic, meiner Israelsolidarität und meiner Sympathien für die Straßen aus Zucker (einer Jugendzeitung aus dem Umfeld der TOP B3RLIN!!) galt ich als Antideutscher und war als solcher natürlich nicht in dem Maße willkommen in den antifaschistischen Zusammenhängen. „Imperialistische Antideutsche“ & „Kriegstreiber“. Meine logische Reaktion: ich las mehr über die Bedeutung des Begriffes, begann mehr Theorie zu lesen, abonnierte die Jungle World und fing an meinen politischen Aktionismus erst einmal ins Netz zu verlagern. An dieser Stelle sei auf den Part von Koljah in Fünfzehn verwiesen, der meinen damaligen State of Mind sehr gut beschreibt.

Bei aller Kritik an der radikalen Linken und an den deutschen Zuständen, bei aller Solidarität gegenüber Israel und bei aller Sympathie für diverse Kriegseinsätze der USA die in dieser Zeit aus einer Mischung aus tatsächlichem theoretischen Wissen bestanden und identitärem Gehabe. Es gab weiter konkrete Probleme, es gab Nazis und es gab diesen Bahnhof in Stuttgart. Meine Lieblingsklubs – die ich gerade erst für mich entdeckt hatte – sollten geschlossen werden und so landete ich bein der Grüne Jugend und schärfte meine Kritik an deutschen Zuständen, an pazifisitischen Positionen in der GJ und Mutterpartei. Ich begann mich gleichzeitig mit feministischen Positionen und Sexismus auseinander zu setzen (Danke Dora), wie ich immer mehr in Fundamentalopposition zu realpolitischen Positionen & zu pazifistischen Äußerungen über die Situation in Syrien geriet und allgemeiner Deutschlandhass in der GJ und der Linken allgemein begann en vogue zu werden. Das ganze endete damit, dass ich irgendwann – kurz vor meinem Umzug nach Berlin – gefragt wurde ob ich nicht zum BAK Shalom kommen möchte, weil ich da doch deutlich besser aufgehoben sei als in der Grünen Jugend.

Zu dem Zeitpunkt hatte sich meine theoretische Positionierung weitestgehend gefestigt und ich betrachte die Fremdbeschreibung Antideutsch als sehr passend für mich. Ich sah mich als Fundamentalopposition zur deutschen Volksgemeinschaft, die zur Shoah führte – woran meine jüdische Identität sicher nicht unschuldig ist, aber auch nicht der ausschlaggebende Punkt war. Meine Kritik an Deutschland war keine allgemeine antinationale sondern meine Kritik an Staaten und Nationen differenzierte eben zwischen der Schutzmacht für Jüdinnen und Juden und der Heimat einer Ideologie, die Herrschaft und Vernichtung immer mit dachte. Meine Positionen zu den alliierten Antifaschisten (mit deutlich größerer und unreflektiertere Ablehnung gegenüber der roten Armee und der Sowjet Union als heute), zu amerikanischen Kriegseinsätze im Irak und zu deutschen Kriegseinsätzen im Kosovo waren nicht in dem Maße theoretisch gefestigt, wie sie es heute sind. Aber ein Fundament war gebaut und ich zog nach Berlin.

Dort begann ich mich spezifischer mit einzelnen Punkten zu befassen und politische Arbeit gegen Antisemitismus mehr zu fokussieren als in der Grünen Jugend. Aus Sekundärliteratur und Blogs, wurden wichtige Werke der kritischen Theorie und trotz einer erneuten kurzen Liebäugelei mit dem Parlamentarismus, blieb ich großen ganzen im antideutscher Kommunist.

Und zwar in dem Sinne, dass das Ziel meiner kritischen Theorie die Abschaffung seines Gegenstandes – also der bürgerlichen Gesellschaft – ist. In dem Sinne, dass ich zwar solidarisch mit Israel bin, aber auf lange Sicht Nationalstaaten überwinden möchte. In diesem Sinne, dass es keinen Kommunismus gibt solange es Deutschland gibt und jede tatsächliche kommunistische Praxis eben konkret antideutsch im Sinne einer ideologiekritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Ideologie.

Alle Staaten müssen fallen, aber Deutschland zu erst und Israel zu letzt.

Warum ich mit Israelfahnen gegen Antisemitismus demonstriere.

Der Versuch an Hand zwei Kritiken an den Israelfahnen auf den Gegenprotesten gegen den Qudsmarsch zu erklären, warum ich es für notwendig halte eine Israelfahne gegen Antisemitismus zu schwenken:

Im Rahmen der Diskussionen um den alljährlichen antisemitischen Qudsmarsch und deren Gegenprotesten, wurde immer wieder bedenken gegenüber israelischen Fahnen auf den Gegenprotesten geäußert. Besonders zwei Kritikpunkte sind mir dabei im Gedächtnis geblieben: prinzipielle Ablehnung aller Nationalfahnen und die Frage ob es nicht problematisch ist, wenn die SS-Enkelkinder die Flagge mit dem Davidstern schwenken?

Über die Notwendigkeit einer Kritik an Staat und Nation muss an dieser Stelle nicht gesprochen werden, es dürfte außerdem bekannt sein, dass „der Antisemitismus im Nationalstaat notwendig enthalten [ist], seine Elemente lassen sich in den öffentlichen und privaten Einlassungen seiner Bürger immer wieder auch dann nachweisen, wenn von Juden gar nicht die Rede ist, sondern nur vom Kinderschänder.„[1] Was ich hier allerdings ausführen möchte ist, warum der israelische Staat eben nicht einfach ein Staat wie jeder andere ist. Eben weil Antisemitismus im Nationalstaat notwendig enthalten ist braucht es einen israelischen Staat als Schutzmacht der Jüdinnen und Juden. Als erstmalige Möglichkeit sich gegen Antisemitismus auch mit einer Armee zu Wehr zu setzen, ist der israelische Staat eben in erster Linie diese Schutzmacht und in zweiter Linie ein bürgerlicher Staat. Ein bürgerlicher Staat, in dem das Leben für diverse Marginalisierte deutlich erträglicher ist als „unter der Fuchtel von Hamas [und] Hisbollah“[2], der aber dennoch ein bürgerlicher Staat mit all seinen Schattenseiten ist. Dementsprechend halte ich es für angebracht, sich mit diesem Staat und seiner Armee – die als einzige bereit und fähig sind auch militärisch gegen Antisemitismus vor zu gehen – im Rahmen der gegenwärtigen Welt zu solidarisieren. Oder um es auf eine Parole zu bringen: „Israel bis zum Kommunismus!“ Es ist eben vor allem der israelische Staat und nicht meine Antifagruppe, die aktiv gegen Antisemitismus kämpft und deswegen schwenke ich neben einer Antifafahne immer auch eine israelische Fahne. Gerade in Anbetracht der iranischen Vernichtungsdrohung, die eben dieser Schutzmacht gilt, halte ich es aus diesem Grund auch für angebracht die israelische Fahne mit auf die Gegenproteste zu nehmen. Gerade in Anbetracht der neuen Form des Antisemitismus, der Israelkritik halte ich es für angebracht diesem Staat solidarisch gegenüber zu stehen und eben diese Solidarität auf die Straße zu tragen und somit diese Solidarität sichtbar zu machen und allen Antisemit*innen vor Augen zu halten, dass die Juden nicht mehr wehrlos sind.

Ob ausgerechnet junge Deutsche, deren Großeltern vermutlich an der Shoah beteiligt waren, diese Fahne schwenken sollten ist eine deutlich schwierigere Frage. Was junge Deutsche, deren Großeltern vermutlich an der Shoah beteiligt waren, allerdings garantiert nicht tun sollten: den Juden und dem israelischen Staat zu erklären, wann und wie er sich vor Antisemitismus zu verteidigen hat. Für mich war es – aus oben genannten Gründen – stets selbstverständlich bei passenden (und zugegebenermaßen manchmal auch bei unpassenden) Gelegenheiten eine Israelfahne als Zeichne meiner Solidarität mit zu führen. Wenn ich diese Fahne auf einer Demonstration schwenke, dann ist sie ein politisches Symbol und gerade Demonstrationen laufen eben über genau diese politischen Symbole ab. Für mich ist jede*r Deutsche, der die Israelfahne aus antifaschistischer Überzeugung also „dem Wissen um die Notwendigkeit einer staatlichen Schutzmacht für Jüdinnen und Juden vor Antisemitismus – und nicht etwa als Legitimationsgrundlage des post-nazistischen Deutschlands“[3] schwenkt ist ein Grund zur Freude, denn er oder sie sieht Antisemitismus als ein Problem zu dessen notwendiger Bekämpfung es eben jene Schutzmacht braucht und aus diesem Grund bin ich froh, wenn aus einem Lippenbekenntnis der Israelsolidarität ein Fahnenmeer wird und die Fahnenträger sogar ihre eigene körperliche Unversertheit riskieren um dem antisemitischen Mob etwas entgegen zu setzen, dass den Antisemiten eben zeigt das es etwas gibt das sich ihrem Antisemitismus entgegensetzt und das ist um es nochmal zu betonen keine Antifagruppe sondern der Staat Israel.

___
[1] Wertmüller, Justus: Zusammen gegen jeden Antisemitismus.
[2] Roni87 – Frieden ohne Freiheit
[3] Vgl. Redebeitrag des LAK Shalom auf der Kundgebung (noch nicht online).