Vortrag & Auflegerei bei der Linksjugend

Am 07.08. halte ich auf dem Sommercamp der Linksjugend den ‚Pop ist politisch‘-Vortrag (der aus den drei gleichnamigen JUP Veranstaltungen zusammen gebastelt wurde), den ich eigentlich schon bei der ‚Contre La Tristesse‘-Reihe und auf dem Reich & Schön (beides ausgefallen) halten wollte.

Auch wenn es die Fans von Bands wie Frei.Wild oder den böhsen onkelz nicht wahrhaben wollen, so sind sie nicht nur Anhänger von Rotzrockbands mit fragwürdigen Einstellungen, sondern glauben an die Möglichkeiten des Unmöglichen. Popmusik kann nämlich niemals unpolitisch sein, so sehr es auch von den Interpret*innen gewünscht wird, sie werden scheitern. Wenn Cro die ökonomischen Problem im Kapitalismus mit sexistischen Feelgood Raop und ‚mach dir nie mehr Sorgen‘ beantwortet und damit auf Platz 1 der Charts landet, dann sagt das sehr viel über das Verhältnis der gegenwärtigen Generation zum kapitalistischen System in dem wir uns befinden. Wenn Haftbefehl über eine „Sommernacht in Offenbach“ berichtet, dann berichtet er auch über eine Welt voller rassistischer Normalität.

Pop spiegelt in Deutschland seit über 60 Jahren den Geist der jüngeren Generationen wieder. Ziel einer kritischen Analyse ist es diesen Geist zu erkennen, zu benennen und zu kritisieren. An Hand von Hörbeispielen soll erklärt werden auf welchen Ebenen politische Botschaften im Pop funktionieren, welchen Einfluss Pop auf das politische Geschehen in Deutschland hatte und wieso der Popsong auf Platz 1 der Jahrescharts so viel über das vergangene Jahr aussagt.

Anschließend wird noch Pop, Elektropunk und Hip Hop aufgelegt.


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